Erklärt
Situationsaufgabe
Schriftliche Prüfungsform der handlungsspezifischen Qualifikationen, die einen betrieblichen Fall vorgibt und begründete Lösungswege verlangt.
Die Situationsaufgabe ist die schriftliche Prüfungsform, mit der die handlungsspezifischen Qualifikationen geprüft werden. Sie beschreibt einen zusammenhängenden betrieblichen Ausgangsfall, etwa einen Auftragsengpass, eine Häufung von Reklamationen oder einen Konflikt im Team. Aus diesem Fall leiten Sie in 240 bis 300 Minuten begründete Maßnahmen ab.
Im Unterschied zu reinen Fachfragen verlangt die Situationsaufgabe Zusammenhänge: Eine Entscheidung im Einkauf beeinflusst die Lagerhaltung, die Termintreue und die Kosten. Hilfreich ist ein fester Ablauf aus Analyse, Varianten, Entscheidung und Umsetzung. So bleibt die Antwort nachvollziehbar, auch wenn die Aufgabe viele Daten enthält. Ein realistischer Zeitplan für Lesen, Analyse und Niederschrift gehört deshalb von Anfang an in die Übung.
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- Handlungsspezifische QualifikationenSchriftliche Situationsaufgabe über vier Handlungsbereiche, die betriebliche Entscheidungen aus der Praxis simuliert.
- Situationsbezogenes Fachgespräch mit PräsentationMündlicher Prüfungsteil mit Präsentation, der erst nach erfolgreich abgeschlossenen schriftlichen Prüfungsleistungen stattfindet.
- Gewichtung der PrüfungsteileGesamtnote aus 15 Prozent wirtschaftlichen, 15 Prozent technischen, 45 Prozent Situationsaufgabe und 25 Prozent Fachgespräch.